“Mattias Ekström (14. Juli 1978 in Falun geboren) ist ein schwedischer Rennfahrer. Er ist der Sohn des in den 1990ern im Automobilsport Ralleycross europaweit bekannten BMW-Fahrers Bengt Ekström aus Avesta. Mattias Ekströms Heimatort ist Krylbo in Schweden, er wohnt zur Zeit jedoch in Salenstein in der Schweiz.
Karriere
Ekström begann seine Rennsportkarriere 1993 in der schwedischen Kartmeisterschaft. Über den schwedischen Renault-R5-Cup, den er 1996 gewinnen konnte, kam er 1997 in die Schwedische Tourenwagenmeisterschaft (STCC), wo er auf Anhieb einen zweiten Gesamtrang erreichte und zum Rookie of the year erklärt wurde. 1999 gewann er in einem Audi A4 quattro vom Team des Ex-Rallycross-Fahrers Tommy Kristoffersson die Schwedische Tourenwagenmeisterschaft und fuhr obendrein ein Rennen zur Deutschen STW-Meisterschaft in Oschersleben. Er leistete damit einen Beitrag zum nachträglich zuerkannten STW-Meisterschaftstitel für Christian Abt. Im Jahr 2001 wechselte er in die Deutsche Tourenwagen-Masters zum Team Abt-Audi, für das er drei Jahre in einem Audi TT-R fuhr und sich dabei 2002 die DTM-Bronzemedaille erkämpfte. In der Saison 2004 gewann er in einem Abt-Audi A4 DTM die Deutsche Tourenwagen-Masters-Serie, 2005 belegte er den 2. Platz in der Endabrechnung. Im Jahre 2007 gewann er die DTM zum zweiten Mal nach 2004. Ekström hat bei Audi bis einschließlich 2008 einen Vertrag unterschrieben. Parallel zur DTM ist Ekström auch noch sporadisch im Rallyesport aktiv. Bei der Rallye Schweden und der Rallye Katalonien 2004 wurde er Gesamtsieger der Gruppe N und stellte damit endgültig sein Talent als Allrounder unter Beweis. 2005 (ausgetragen im Stade de France, Paris) konnte er zusammen mit Tom Kristensen den Nations Cup des prestigeträchtigen Race of Champions gewinnen; 2006 (ebenfalls im Stade de France) und 2007 (im Wembley-Stadion, London) gewann Ekström den wichtigsten RoC-Titel genannt Champion of Champions.”
aus Wikipedia
Mattias Ekström bei der Ehrung zum DTM-Champion 2007
Erfolge im Motorsport
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1993 |
Kart | |
| 1994 | Kart, Schwedischer Renault 5 Cup | |
| 1995 | 2. Platz Schwedischer Renault 5 Cup | |
| 1996 | 1. Platz Schwedischer Renault 5 Cup, „Young driver of the year“ | |
| 1997 | 2. Platz Schwedische Tourenwagen-Meisterschaft, „Rookie of the year“ | |
| 1998 | 8. Platz Schwedische Tourenwagen-Meisterschaft (Volvo) | |
| 1999 | 1. Platz Schwedische Tourenwagen-Meisterschaft (Audi) | |
| 2000 | 3. Platz Schwedische Tourenwagen-Meisterschaft (Volvo) | |
| 2001 | 8. Platz DTM (Abt-Audi), 6. Platz 24 Stunden Nürburgring (Mitsubishi) | |
| 2002 | 3. Platz DTM (Abt-Audi), 1 Sieg | |
| 2003 | 4. Platz DTM (Abt-Audi), 3. Platz Gruppe N Schweden-Rallye (Mitsubishi) | |
| 2004 | 1. Platz DTM (Audi A4 DTM), Sieger Gruppe N Schweden-Rallye und Rallye Catalunya | |
| 2005 | 2. Platz DTM (Audi A4 DTM), Sieger Nations Cup beim Race of Champions | |
| 2006 | 8. Platz DTM (Audi A4 DTM) , 1. Platz Race of Champions | |
| 2007 | 1. Platz DTM (Audi A4 DTM) , 1. Platz Race of Champions |
“Race of Champions 2007″